• Silke Stupperich

Easy-Peasy Brot.

Meine liebe Kollegin Silvana gab mir den Link zu diesem Rezept, weil ich ihre Brot-Bilder auf Insta gesehen hatte mit den Worten: "Es ist wirklich das einfachste Brot der Welt". Super, dachte ich mir, das kann ich auch. Was soll ich sagen... mein erster Versuch ging komplett in die Hose (siehe Bild). Das, was ich da aus dem Backofen holte, glich eher einem Südtiroler Schüttelbrot... Ist ja auch lecker aber ich wollte ein Brot. Der Grund, warum es nicht klappte, war das zu zu warme Wasser. Ich hatte den Tipp von Britta Wiegelmann schlicht nicht gesehen - deshalb gibt's den hier ganz gross:

"Das Einzige, was dieser Teig nicht mag, ist zu warmes Wasser. Alles über 45 Grad geht den Hefepilzen an den Kragen. Kaltes bis handwarmes Wasser (circa 30 Grad) direkt aus der Leitung funktioniert bestens."

Das Rezept stammt wohl ursprünglich aus der New York Times, ich habe es aber vom Blog taste! von Britta Wiegelmann. Ein Besuch ist äusserst lohnenswert!

Danke, liebe Silvana für diesen super Tipp :-)



ZUTATEN

330 g Bio-Weissmehl

½ Teelöffel Trockenhefe

1¾ Teelöffel feines Meersalz

300 ml kaltes Leitungswasser


ZUBEREITUNGSZEIT 2 Minuten, 12-18 Stunden Gehzeit, ca. 45 min Backen


ZUBEREITUNG

  1. In einer Schüssel Mehl, Trockenhefe und Salz vermischen. 300 ml kaltes Wasser direkt aus der Leitung dazugeben und alle Zutaten ganz kurz mit einem Löffel vermischen. Der Teig soll gerade eben das Mehl aufnehmen. Das dauert nicht mehr als 30 Sekunden. Bloss nicht kneten! Nun die Schüssel mit Haushaltsfolie oder einem Küchenhandtuch abdecken und den Teig bei Zimmertemperatur 12 bis 18 Stunden gehen lassen.

  2. Den Ofen bei Ober- und Unterhitze auf 230 Grad vorheizen. Einen absolut dicht schliessenden, am besten gusseisernen, Topf inklusive Deckel eine halbe Stunde darin aufheizen. Ich nehme einen "Le Creuset" und stelle ihn aber nur 10 bis 15 min rein.

  3. Währenddessen ein Stück Backpapier bemehlen, dasselbe mit den Händen tun. Den Teig (er ist zu diesem Zeitpunkt ziemlich weich, das ist normal) mit einem Schaber auf das Backpapier bugsieren, ihn kurz einmal von rechts, dann einmal von links zur Mitte überschlagen. Mit den Händen ganz leicht von den Seiten zu einer Kugel formen. Immer noch nicht kneten! Keine Sorge, wenn der Teig ein bisschen in die Breite geht und eher aussieht wie ein Fladen, das macht gar nichts.

  4. Nachdem der Topf eine halbe Stunde (bzw. 15 min) lang aufgeheizt wurde, das Backpapier mitsamt der Teigkugel (oder vielmehr dem unförmigen Teig-Blob) hineingleiten lassen. Ich schneide das Backpapier rundherum ab und lasse nur einen kleinen Rand stehen. Den Deckel fest aufsetzen und 30 Minuten bei 230 Grad backen. Dann den Deckel abnehmen und weitere 10 bis 15 Minuten backen, bis die Kruste goldbraun und aufgerissen ist.

  5. Das Brot nach dem Backen sofort mit dem Backpapier aus dem Topf heben und auf einem Gitter abkühlen lassen. Vor dem Anschneiden mindestens eine Stunde abkühlen lassen, auch wenn’s schwerfällt. Erst so werden Krume und Kruste perfekt. Also ich finde, 30 min reichen auch :-)

Tipp Es ist unerlässlich, dass der Topf absolut dicht schliesst. Sonst nimmt das Brot die Form eines Maulwurfhügels an, und die Krume wird plump und klebrig. Die Grösse des Topfes ist egal. Wir nehmen einen ovalen Bräter von Le Creuset mit 5 Litern Fassungsvermögen.

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